Bürgerentscheid am 18.04.2021

Veröffentlicht am 15.04.2021 in Aktuelles

Pressemitteilung der SPD Fehmarn

Am kommenden Sonntag wird in einem Bürgerentscheid über die Frage abgestimmt, ob in Meeschendorf am Strand auf dem Gebiet des früheren Ferienlagers des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ein Hotel gebaut wird oder nicht. Bürgerentscheide sind ein wichtiges demokratische Mittel um Selbstverwaltungsangelegenheiten in eigener Verantwortung der Stadt durch Bürgerinnen und Bürger entscheiden zu lassen. 
Die SPD Fehmarn möchte die Bürgerinnen und Bürger aufgrund von vielen Fragen, die an die Fraktion herangetragen werden, noch einmal faktenbasiert die wichtigsten Dinge zum Bürgerentscheid für den Hotelneubau in Meeschendorf benennen. 
Das Gelände unterliegt dem Hochwasserschutz und muss deshalb um 2,50 Meter aufgeschüttet werden. Damit ist das Areal dem benachbarten Campingplatz angepasst. Von der finalen Erdoberfläche bis zur Oberkante der beiden einrahmenden Flügelbauten sind es effektiv ca.13,00 Meter, der verbindende Mittelteil ca. 2,50 Meter höher. 
Die Flächenversiegelung der Bestandsgebäude beträgt rund 2.508 m². Für das Hotelgebäude wird eine Fläche von etwa. 2.100 m² versiegelt. 
Die maximale Anzahl an Betten des geplanten Hotels beträgt 240. Damit sind 170 Erwachsenenbetten, 50 Beistellbetten für Kinder und 20 Mitarbeiterbetten erfasst. Es entstehen somit 48 Betten mehr als im Ferienlager unter Einbeziehung der Mitarbeiterbetten. Die Betten für Hotelgäste erhöhen sich um 13%.
Die JUFA wird 48 Parkplätze auf eigenem Grundstück herstellen für die hoteleigenen Gäste (orientiert an den in Deutschland geltenden Stellplatzsatzungen). Die Anzahl der auf dem öffentlichen Parkplatz abzulösenden Parkplätze wird noch ermittelt und per Vertrag geregelt. Für die Öffentlichkeit fallen in dem Sinn keine Parkplätze weg, da auch Besucher der Angebote des Hotels „Öffentlichkeit“ sind. Zudem kann ein Besucher des konzessionierten Strandes ebenfalls ein Besucher des Hotels sein. 
Beabsichtigt ist die Schaffung von 25-30 Arbeitsplätzen sowie 3-4 Plätze für Auszubildende. Da ein ganzjähriger Hotelbetrieb vorgesehen ist, werden auch ganzjährig Mitarbeiter benötigt.
Die DLRG – eingesetzt zur Strandüberwachung und Rettung von allen Menschen am Meeschendorfer Strand, nicht nur des Hotels – wird eine Unterkunft bei der JUFA erhalten und versorgt werden.
Es wird mit der Einnahme von 50-60.000 € Kurabgabe und einem touristischen Umsatz in Höhe von 5-6 Millionen € gerechnet. Zur Höhe der Gewerbesteuer kann noch keine Aussage getroffen werden.
Die SPD spricht sich genauso wie die CDU und FWV für den Hotelbau aus. Leerstand und Verfall drohen am Meeschendorfer Strand wird das Projekt nicht umgesetzt. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat den hohen Investitionsstau bei einem Gespräch in dieser Woche bestätigt und ist ebenfalls an der Umsetzung interessiert, zumal die Erbpacht für Familien aus dem Landkreis bereitgestellt wird, um zukünftig wie bisher Familien mit einem nicht so großen Geldbeutel Urlaub zu ermöglichen. 
Unser Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte gehen sie am Sonntag zur Wahl, auch die, die nicht unmittelbar davon betroffen sind. Nur eine hohe Wahlbeteiligung bringt ein repräsentatives Wahlergebnis.

 
 

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